Arbeitsschutz ist Teamarbeit

Arbeitsschutz kann nur als Ergebnis konstruktiver und konsequenter Teamarbeit verstanden werden.

 

Der Kern jedes Arbeitsschutzteams sind immer Arbeitgeber, Beschäftigte und – wo vorhanden – Betriebsrat bzw. Personalrat, die gemeinsam zu Arbeitsschutzmaßnahmen gesetzlich verpflichtet sind. Hinzu kommen beratende Ingenieure, Ärzte, BGM-Experten (insbesondere Physiotherapeuten, Sportlehrer, Diätberater) und Psychologen, deren Einsatz je nach Schwerpunktsetzung und Entwicklungsstand des Arbeitsschutzes abgestimmt werden muss.

 

Gerne bin ich bereit, mit den bei Ihnen bereits tätigen Arbeitsschutzakteuren zusammenzuarbeiten oder entsprechende Fachleute zu empfehlen.

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Angela Reckling ist Sicherheitsingenieurin und hat sich insbesondere auf Einrichtungen des Gesundheitswesens spezialisiert. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in diversen Branchen und hat vor dem Beginn ihrer selbstständigen Tätigkeit mehrere Jahre als Sicherheitsingenieurin der Berliner Zahnärztekammer die Berliner Zahnärtze beim Arbeitsschutz, im Qualitätsmanagement und zu Fragen rund um das Thema Hygiene unterstützt. Am 3. Juli 2018 wurde sie als ehrenamtliches Mitglied in den Ausschuss für Mutterschutz des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben berufen und hilft dort, praxisgerechte Regeln zu entwickeln, die es Arbeitgebern erleichtern, bei der Umsetzung des Mutterschutzes den jeweils aktuellen Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen. Erste gemeinsame Erfahrungen haben wir bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung für ein Softwareunternehmen gesammelt.


Betriebsarzt

Betriebsärzte sind unverzichtbar und sehr schwer zu finden. Ein größtmögliches Maß an körperlicher Gesundheit, auch und gerade bei chronischen Erkrankungen, ist eine notwendige – wenn auch nicht hinreichende – Voraussetzung für psychische Ausgeglichenheit. Betriebsärzte stellen sicher, dass die notwendigen Maßnahmen zur Prävention von Berufserkrankungen angeboten werden können.


Psychologe

Die gesetzliche Pflicht zur Durchführung von psychologischen Gefährdungsbeurteilungen existiert in Deutschland erst seit 2013 und ist auf eine Initiative der Europäischen Kommission zurückzuführen. Nach einer Auskunft der VBG beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie im September 2018 in Frankfurt/M. haben in Deutschland bisher nur ca. 5 % der Betriebe eine psychologische Gefährdungsbeurteilung durchgeführt, die übrigen 95 % bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone.